1. Sicherheit und Ordnung – Konsequent und bürgernah.

 

Das subjektive Sicherheitsgefühl der Parchimer ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen.

Dies lässt sich objektiv am Kriminalitätshotspot Weststadt anhand schwerster Gewaltdelikte erklären.

 


Der Kriminalität in Parchim muss die Stirn geboten werden!

 

Alle Bürger haben ein Recht darauf, in Freiheit, Sicherheit und Ordnung zu leben.

Als Partei der inneren Sicherheit und der Rechtsdurchsetzung liegt uns dieser Dreiklang am Herzen.

 


In Parchim darf es keine Angsträume wie die Weststadt geben!

 

Wir setzen uns für eine verstärkte Kooperation zwischen Ordnungsamt, Polizei und

privaten Sicherheitsunternehmen ein. Verbundene Sicherheitssitzungen und gemeinsame Fußstreifen

von Polizei und Ordnungsamt bilden hier die Grundlage.

Wir fordern eine stärkere Polizeipräsenz in den Abend- und Nachtstunden für die Weststadt.

Der Bürgermeister muss sich nachdrücklich beim Innenminister und Polizeidienststellenleiter hierfür einsetzen.

 


Die Straßenbeleuchtung Parchims muss ausgebaut und verbessert werden!

 

„Gelegenheit macht Diebe“- so sagt es schon das alte deutsche Sprichwort.

Es kann nicht sein, dass die Bürger unserer Stadt Scheu davor haben, nachts aus der Tür zu gehen.

Wir fordern eine Verbesserung der Helligkeit unserer Straßenlaternen. Alte Lampen müssen gegebenenfalls

durch NAV-Leuchten oder neue LED-Leuchten verbessert werden, ohne jedoch Anwohner durch zu grelles Licht zu schädigen.

Die Fischerdammbrücke verbindet Innen- und Weststadt und ist somit eine hochfrequentierte Strecke für Fußgänger und Radfahrer.

Durch die Elde und das umliegende unbebaute Gebiet herrscht in den Abend- und Nachtstunden die Dunkelheit.

Wir setzen uns für zwei LED-Flutlichter auf der Fischerdammbrücke ein.Zur Erhöhung der Sicherheit ist die Straßenbeleuchtung durchgehend zu gewährleisten und im Rahmen einer Sicherheitsanalyse gegebenenfalls auszubauen.

 


Feuer und Flamme für unsere Feuerwehr!

 

Unserer Feuerwehr haben wir gerade durch den letzten heißen Sommer viel zu verdanken.

In der Feuerwehr aktiv zu sein, ist ein besonderes Ehrenamt, das mit vielen Gefahren und Entbehrungen verbunden ist.

 

Den Feuerwehrleuten gilt an dieser Stelle unser aufrichtiger Dank!

 

Gerade unsere Jugendfeuerwehr gilt es zu unterstützen. Wir haben für unsere Kameraden der Feuerwehr ein offenes Ohr.

Museumsreifes Material ist durch bestes Technisches Know-How zu ersetzen.

Der Bürgermeister muss nachdrücklich Mittel aus den Sonderbedarfszuweisungen des Landes zu Gunsten unserer Feuerwehr nutzen.

 


Ordnungsamt statt Strafzettelamt!

 

Das Ordnungsamt darf nicht nur als Strafzettelverteiler Parchims wahrgenommen werden.

Wir fordern eine konsequente Neuausrichtung in Richtung stärkerer Kontrollen ursprünglicher Aufgaben,

wie der Straßen- und Gehwegsicherheit oder der Vermüllung.

Das Ordnungsamt muss im ganzen Stadtgebiet gleichermaßen Präsenz zeigen.


 

Präventivaufklärung über Drogen, Gewalt und Eigentumsdelikte an Parchimer Schulen!

 

Es ist wichtig, dass eine höhere Sensibilität in Bezug auf die Rechtsordnung schon in jungen Lebensjahren gelehrt wird.

Oft liegen die Ursachen bestimmter Straftaten bei fehlendem Rechtsverständnis und

somit Verlust der Sensibilität zwischen Recht und Unrecht unterscheiden zu können.

Ein Ausbau des Präventionsunterrichts wäre ein erster Schritt zur Herstellung dieses Verständnisses.

 


Transparente Veröffentlichung von sicherheitsrelevanten Informationen!

 

Die Bürger Parchims haben ein Recht auf eine verlässliche und transparente Ursachen- und Verursacheranalyse.

Wir fordern die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der Polizei auf, regelmäßige und detaillierte Berichte zur städtischen Kriminalitätsstatistik zu erstellen.

 


Sauberkeit und Ordnung – ganzheitlich gedacht!

 

Vandalismus ist Kriminalität! Illegale Graffitischmierereien und Aufkleber sind kein Ausdruck individueller Kunst, sondern Untaten. Diese müssen konsequent geahndet und die Täter in Haftung gebracht werden.

Zur Sauberkeit des öffentlichen Raumes gehört nicht nur die Straßenreinigung, sondern auch das Beseitigen von Aufklebern und Graffiti. Das Ordnungsamt muss seinem Namen gerecht werden und Verschandelung des öffentlichen Raumes zur Kenntnis nehmen und beseitigen.

 


Präventivmaßnahmen gegen Hundekot und Zigarettenstummel!

 

Hundehalter müssen sensibilisiert werden, Hundekot zu beseitigen. Dies kann in Form einer Hundehalterbroschüre geschehen, in der beispielsweise Orte der kostenlosen Entnahme von Hundekotbeuteln auf einem Stadtplan verzeichnet werden.

Die Mülleimer der Stadt müssen flächendeckend mit Aschenbechern versehen werden, sodass Raucher die Möglichkeit haben, ihre Zigaretten ordnungsgemäß zu entsorgen.

 

Ein bewährtes Modell hat beispielsweise die Stadt Wien. Hier sind Aschenbecher in Zigarettenform an den regulären Mülleimern befestigt, die separat und einfach durch die Stadtreinigung entleert werden können.

 


„Klarschiff“ für Parchim!

 

Nach dem Vorbild der Landeshauptstadt Schwerin fordern wir die Einrichtung einer Internetseite, auf der die Bürger Orte der Vermüllung fotografieren und direkt auf einem interaktiven Stadtplan verlinken können. Gleichzeitig wird eine solche Meldung direkt an einen Sachbearbeiter innerhalb der Stadtverwaltung per E-Mail weitergeleitet.

 

Für bauliche Schandflecke innerhalb des Stadtgebiets müssen endlich Lösungen erarbeitet werden.

 


 2. Kinder- und Familienstadt Parchim als Garant nachhaltigen Stadtlebens!

 


Die Familie genießt zurecht den besonderen Schutz unseres Grundgesetzes. Ohne traditionelle Familien gibt es keine Zukunft für unser Parchim. In der Familie werden grundsätzliche Werte vermittelt, Heimatliebe gestiftet und Gemeinschaftssinn vorgelebt.

Vordringliches Ziel der AfD ist es daher, dass sich Paare für mehr Kinder entscheiden können. Wir wollen eine positive Bevölkerungsentwicklung ermöglichen, so dass wieder Optimismus und Leben in unsere Stadt einzieht.

 

Die wohnortnahe Kinderbetreuung wollen wir deutlich verbessern!

 

Kindergärten und Tagesmütter sind ein essentieller Bestandteil einer zeitgemäßen Familienplanung.

Daher ist der Personalschlüssel in Kitas zu verbessern. Tagesmütter müssen stärker unterstützt werden. Eine Einrichtung zur elterlichen Unterstützung soll keine elterliche Last sein. Die kommende Beitragsfreiheit darf nicht auf Kosten der Qualität ausgespielt werden.

 

Die Genderideologie steht im Widerspruch zur kindgerechten Betreuung. Wir stellen uns konsequent gegen eine Frühsexualisierung in Kindergärten und Schulen.

 

Wir wollen unser Stadtgebiet und unsere eingemeindeten Dörfer kinderfreundlicher gestalten. Junge Familien sollen auf dem Land gleichwertige Lebensbedingungen vorfinden!

 


Familienfreundliche Stadtplanung als oberste Priorität!

 

Eine familienfreundliche Stadtplanung beinhaltet auch die Schaffung von Parkanlagen und Spielplätzen. Dafür setzen wir uns im gesamten Stadtgebiet ein.

 


Spielplätze – Sicher. Sauber. Schön.

 

Spielplätze müssen regelmäßig begutachtet, instandgehalten und gereinigt werden. Nur so kann die Sicherheit unserer Kleinsten gewährleistet werden. Gleichzeitig müssen Spielplätze so eingerichtet werden, dass Kinder verschiedenster Altersklassen sie sicher und bedarfsgerecht nutzen können. Gleiches gilt für unsere Skaterparks in Parchim.

 


Einrichtung einer Muttermilchbank! 


Die Gesundheit und der Schutz unserer Kinder ist uns eine Herzensangelegenheit.

Für Neugeborene gilt Muttermilch als die gesündeste Nahrung. Für Frühchen kann diese überlebenswichtig sein.

Wir setzen uns daher für die Einrichtung einer Muttermilchbank in Parchim ein.

 


Für die Einrichtung eines Familienbüros!

 

Gute Betreuung für die Kleinen, verschiedene und wohnortnahe Schulen für die Älteren - darum kümmert sich ein Familienbüro. Andere Stadtverwaltungen sind uns hier um Meilen voraus. Im Familienbüro können Plätze in Kindergärten, Krippen, Horten und bei Tagesmüttern vermittelt werden. Eltern könnten bei Anträgen auf finanzielle Unterstützung und der Gestaltung von Betreuungsverträgen beraten werden. Gemeinsam mit dem Haus der Jugend könnte eine Ferienbetreuung für Grundschüler sowie mit Erziehern und Pädagogen eine Betreuung für Einschulkinder nach Ablauf ihrer Kindergartenzeit organisiert werden. Hierfür setzen wir uns ein!

 

 

„Jung kauft alt“ – Konzept auch in Parchim umsetzen!

 

Um jungen Paaren und Familien mit Kindern die Schaffung von Wohneigentum in gewachsener Umgebung zu erleichtern, sollen eben diesen beim Kauf eines mindestens 25 Jahre alten Altbaus für die Erstellung eines Altbaugutachtens einen Grundbetrag in Höhe von 600€ sowie einen Erhöhungsbetrag von 300€ für jedes im Haushalt lebende Kind bis zum 18. Lebensjahr (Gesamthöchstbetrag: 1500€) erhalten. Die Stadt Parchim soll für den Erwerb eines Altbaus über eine Laufzeit von 4 Jahren ab dem Tag des Einzugs in den geförderten Altbau eine fortlaufende Förderung nach gleicher Beitragsbemessungsgrundlage zuschießen.

 

So erhalten wir unsere Altbauten und fördern ein familiäres Stadtleben in Parchim.

 


Mehrgenerationenhäuser und Demenz-WGs fördern!

 

Nicht jeder in Parchim hat seine Eltern und Großeltern vor Ort. Wenn eine junge Familie den Wunsch pflegt, mit älteren Menschen und Senioren zusammen unter einem Dach zu leben, steht dem mit uns nichts im Wege. Mehrgenerationenhäuser sorgen für Verständnis zwischen den Generationen und für ein gemeinsames Parchim von jung und alt. Wir sind daher für die Förderung von Mehrgenerationenhäusern.

 

Ein weitestgehend selbstständiges Leben für Menschen mit Demenz bieten speziell darauf eingestellten ambulant betreute Wohngemeinschaften. Diese ermöglichen Senioren mit dieser lebenseinschneidenden Erkrankung trotzdem ein Altern

in Würde und Respekt.

 

Wir wollen alle Möglichkeiten nutzen, dass Menschen mit Demenz über diese Wohnform würdig ihren Lebensabend verbringen können.

 


3. Stadtentwicklung – Leben. Wohnen. Freizeit.

 


3.1 Politik und Verwaltung

 

Stadtvertretung, Verwaltung und Bürger Hand in Hand!

 

Bisher hat sich in Parchim gezeigt, dass Bürgerforderungen schnell übergangen werden. Daher setzen wir uns für eine Verringerung der Unterschriftenhürde bei Bürgerbegehren ein. Die Stadtverwaltung muss sich als Dienstleister für den Bürger verstehen. Selbstverständnis eines jeden Stadtvertreters muss es sein, sich mit den Anliegen und Problemen der Parchimer konstruktiv und zeitnah auseinanderzusetzen. Alle Beteiligten im politischen Stadtgeschehen müssen sich auf Augenhöhe und im gegenseitigen Respekt zueinander begegnen.

 


Bürgerbeteiligung ganzheitlich ermöglichen!

 

Um die Verbundenheit der Bürger mit ihrer Region zu stärken und wachsender Politikverdrossenheit entgegenzuwirken, bedarf es verbesserter Möglichkeiten der Mitbestimmung. Wir fordern eine aktive Wiederbelebung des Bürgerhaushalts, die den Bürgern ermöglicht, bei der Verteilung öffentlicher Gelder direkt mitzuwirken.

 


Stadtvertretersitzungen – Transparent, nachvollziehbar und keine Theateraufführung!

 

Um Entscheidungen der Stadtvertretung nachvollziehbar und transparent zu gestalten, sollen die Übertragungen der öffentlichen Sitzungen im Livestream übertragen, dauerhaft archiviert und abrufbar gemacht werden.

 

Im Fokus steht die konstruktive Sach- und Facharbeit und kein Parteiengeplänkel oder Parteitagsreden. Wir wollen einen ordentlichen Umgang mit allen Stadtvertretern unabhängig des Parteibuchs pflegen. Wir kämpfen für Parchim und nicht gegeneinander!

 


Verwaltungszugang erleichtern- Digitalisierung im Fokus!

 

Wir fordern eine bürgernahe Verwaltung. Wir wollen, dass die Onlineangebote der Stadtverwaltung ausgebaut werden, sodass Verwaltungsakte nach dänischem Vorbild online abgewickelt werden können. Für ältere und beeinträchtigte Menschen darf die Digitalisierung jedoch nicht mit einem Stellenabbau einhergehen, der die Bürgerfreundlichkeit hemmt.

 


3.2 Wohnen

 

Für Bestandswohnungen sind die Mieten in den letzten Jahren stark gestiegen. Die Wirtschaftszeitung Capital spricht in einer Analyse von einer Veränderungsrate von 5.8% Prozent. In Parchim herrscht ein erhöhter Bedarf an 3- und 4-Raum-Wohnungen.

 

Am jüngsten Beispiel des Rosenhofes der AWG sehen wir, dass diese Entwicklung sich nun auch auf 2-Raum-Wohnungen ausweitet.


Es kann sich bei weitem nicht jeder Parchimer ein eigenes Haus leisten. Wir fordern die Schaffung von attraktivem und günstigem Wohnraum, um Abwanderungen zu vermeiden und werden städtebaulich den Fokus auf Mehrfamilienhäuser richten.

 

Wenn man über Bebauungen spricht, müssen die Interessen der Bürger, die Verkehrssituation sowie die ökologische und städtebauliche Sicht in Einklang gebracht werden. Gleichzeitig müssen Bebauungspläne für die Bürger und Anwohner transparent bleiben.

 

So kann neuer Wohnraum zur Stärkung der Wirtschaft und der Lebensqualität der Parchimer entstehen.

 

 

3.3 Leben und Freizeit

 

Wiederbelebung der Innenstadt!

 

Die Leerstände in der Innenstadt prägen seit nun einem Jahrzehnt das Stadtbild unserer Innenstadt. Es scheint, als würden uns die Personalstellen der Wirtschaftsförderin und der Stadtmanagerin nicht weiterhelfen und man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der Bürgermeister den Bürgern mit der Schaffung dieser Stellen lediglich Sand in die Augen streut.

 

Wir fordern einen konkreten Umsetzungsplan zur Wiederbelebung der Innenstadt. Parchim wirkt durch die Leerstände wie ein verschlafenes Dorf. Diesen Ruf haben wir zu Unrecht und müssen in der Endkonsequenz diese leerstehenden Geschäfte wieder in die städtische Hand zurückbringen.

 


Ein Schwimmbad für Parchim!

 

Die Landkreise Nordwestmecklenburg sowie Ludwigslust-Parchim verfügen als einzige Kreise in Mecklenburg-Vorpommern über kein Schwimmbad. Nordwestmecklenburg hat jedoch je nach Lage die Ostsee, das Wonnemar in Wismar, das Zentralbad in Lübeck oder aber die Schwimmhalle in Schwerin vor der Haustür.

 

Wir setzen uns aktiv für ein Schwimmbad in Parchim ein. Dies stärkt Parchim als Mittelzentrum und als Kreisstadt.

 


Warum Schwimmbad?

 

Viele Menschen in unserer Stadt arbeiten hart, sei es in Bürotätigkeiten, im Callcenter oder als Facharbeiter bei Hydraulik Nord.

 Unsere Bürger haben ein Schwimmbad zur Erholung verdient. Schwimmen fördert die Gesundheit und erweitert Parchim um eine sportliche Aktivität. Gleichzeitig könnte unseren Kindern und Jugendlichen unabhängig der Jahreszeit die Schwimmfähigkeit oder die Verbesserung der Schwimmleistung zum sicheren Schwimmen ermöglicht werden.

 


Unrealistisch? Wer soll das bezahlen?

 

Wir wollen zunächst eine Kooperation mit dem Landkreis Ludwigslust-Parchim eingehen.

Für den Neubau von Schwimmhallen bestehen durch vier Ministerien des Landes Mecklenburg-Vorpommern ein breites Band von Fördermöglichkeiten (siehe Drucksache 7/2394 des Landtages M-V).

 

Gleichzeitig haben wir die Möglichkeit, unser hart erarbeitetes Steuergeld aus Brüssel von der EU durch Europäische Fonds wieder zurückzuholen.


 

Eingemeindete Dörfer nicht abhängen!

 

Paris hat eine Fläche von 105,4 km2. Parchim hat eine Fläche von 124,72 km2.

 

Zu Parchim gehören die Ortsteile Dargelütz, Kiekindemark, Neuhof, Neu Klockow und Slate. Zum 25. Mai 2014 kam die Gemeinde Damm mit den Ortsteilen Malchow, Möderitz und Neu Matzlow zum Stadtgebiet hinzu.

 

Das ist nicht jedem bewusst, uns aber schon!

 

Infrastrukturell dürfen wir unsere Ortsteile nicht abhängen. Die Straßenverbesserung muss in den Fokus gesetzt werden.

Gleichzeitig fordern wir den Ausbau des Parchimer Radwegenetzes.



Kulturmühle nicht zur Elbphilharmonie werden lassen!

 

Wir fordern die konsequente Umsetzung der Kulturmühle, jedoch müssen sämtliche Informationen zum Stand des Bauvorhabens transparent und allumfänglich kommuniziert werden. Über Informationsveranstaltungen und Beteiligungsmöglichkeiten müssen unsere Parchimer Bürger Gestaltungsmöglichkeiten erlangen.

 


3.4 Wirtschaft und Tourismus

 

Heimische Wirtschaft stärken!

 

Regionale Unternehmen müssen stärker in den Fokus gerückt, berücksichtigt und gestärkt werden. Gerade im Bereich von neuen Firmengründungen und im Bereich der Firmenübernahmen sehen wir Entwicklungspotenziale für Parchim. 

 


Tourismus – konkreten Maßnahmenplan erstellen!

 

Das Tourismuskonzept der Stadt Parchim ist nichts weiter als ein Papiertiger. Wir fordern einen konkreten Maßnahmenplan Tourismus mit möglichst allen beteiligten Unternehmen, Verbänden, Vereinen, Hotels, Gaststätten und ideeneinbringenden Bürgern.

 In diesem Zuge stehen wir dafür ein, eine Ideenwerkstatt Parchims zum Tourismus zu gründen.

 


Regiomaten für öffentliche Gebäude in Parchim!

 

Wir wollen, dass auf ländliche Produkte unserer Region aufmerksam gemacht wird. Wer kommunal kauft, fördert die regionale Wirtschaft, den Umweltschutz und ernährt sich dadurch nachhaltig.

 

Der REGIOMAT® ist ein Verkaufsautomat, der mit frischen, regionalen Produkten bestückt werden kann. Somit kommen die regionalen Produkte vom Erzeuger ohne Zwischenhandel zum Parchimer Bürger.

 

Wir sind daher für die Einrichtung von Regiomaten in öffentlichen Gebäuden und Schulen.

 

 

3.5 Naturschutz + Umweltschutz = Heimatschutz!

 

Das Bewusstsein für einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen hat einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft eingenommen. Das ist auch gut so!

 

Nur mit Schulschwänzen am Freitag und begrenzt auf die politischen Möglichkeiten innerhalb der Kommunalpolitik können wir wohl nicht das Weltklima retten.  Wir haben aber konkrete Vorhaben, die unsere Kinder in einer lebenswerten Umwelt aufwachsen lassen können und wollen diese für kommende Generationen erhalten.


Dem Erhalt von Hecken, Streuobstwiesen und alten Landwegen sollte in unserem Stadtgebiet wieder mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die moderne Landwirtschaft soll dabei als Partner und nicht als Gegenspieler betrachtet werden.

 


Stadtbienen für Parchim!

 

Die Forderung nach Stadtbienen hat politisch gesehen meist eine Feigenblatt- oder Dekorfunktion für die Altparteien. Wir wollen das Thema aber ernsthaft und ganzheitlich angehen. Standorte für Bienenvölker bringen das Wunder der Natur in die Stadt.

Gerade für Schüler ist die Bienenkunde sehr interessant und der produzierte Honig ein beliebtes Nahrungsmittel, aber auch Bienen brauchen Nahrung.

 


Wir bringen deshalb Parchim zum Blühen!

 

Sterile Grünflächen müssen durch artenreiche Blumenwiesen und Blühstreifen ersetzt oder ergänzt werden. Wo möglich, sollten Honigbäume gepflanzt werden. Dies schafft die Grundlage für ein natürliches Habitat für Schmetterlinge und Bienen und soll gleichzeitig dem Insektensterben die Stirn bieten. Parchim soll dadurch wieder ein Stück lebendiger gemacht werden.

 


Für den Artenschutz - gegen den Windkraftausbau!

 

Der Erhalt unserer Natur und unserer Heimat ist durch die Windkraft gefährdet. Viele Bürger haben kaum eine Chance, sich dagegen zu wehren. Vögel wie der Seeadler, der Kranich oder auch Wildgänse sind in Gefahr. Unser ästhetisches Landschaftsbild wird durch die Verspargelung unserer Landschaft beeinträchtigt (siehe Dargelütz). Jeder zusätzliche Windpark lässt unsere Stromrechnungen durch die EEG-Umlage höher werden. Wir stellen uns daher konsequent gegen den Windkraftwahn!

 


Keine Enteignung von Kleingärtnern!

 

Gerade in Bezug auf anstehende Bauvorhaben der Stadt legen wir Wert darauf, Kleingärten nicht umzuverteilen, sondern zu erhalten. Kleingartensiedlungen bieten Erholung und Lebensraum für zahlreiche Insekten und Pflanzen.

 


Nachtfahrverbot für Mähroboter!

 

Wir schließen uns dem Landesumweltminister Till Backhaus an, jedoch

appellieren wir nicht nur, sondern fordern präventiv ein Nachtfahrverbot für Mähroboter.

 

Mähroboter erkennen in der Regel kleine Tiere nicht als Hindernis. Igel wiederum erkennen die fast geräuschlosen Geräte nicht als Gefahr. Wenn sie mit den Mährobotern in Berührung kommen, kugeln sie sich naturgemäß ein. Dies kann tödlich enden.



Tradition im Blick!

 

Wir wollen moderne, im Stadtgebiet verankerte Agrarbetriebe, die konkurrenzfähig und nachhaltig produzieren. Die Verpachtung von Flächen im kommunalen Eigentum sollte daher bevorzugt an Betriebe erfolgen, deren Hauptsitz in der Region liegt.

Die Jagd ist seit jeher kulturelles Gut der Menschen. Wir erkennen die Leistungen unserer Jäger an und wollen das jagdliche Brauchtum erhalten und fördern.

 


Den Wolf im Visier!

 

Unsere Heimat ist geprägt von einer großen Fülle an Tierarten. Erfreulicherweise sind einige seltene oder einst hier ausgestorbene Arten wieder in stabilen Populationen ansässig. Doch auch Artenschutz hat seine Grenzen. Insbesondere die verstärkte Rückkehr des Wolfes führt zu Herausforderungen, die mit jagdlichen Mitteln angegangen werden müssen.

 


4. Kultur und Identität – Tradition braucht Vision.


 

Unser Parchim ist gleichzeitig auch Geburtsstadt des Generalfeldmarschalls Helmuth Graf von Moltke und war wichtige Lebensstation des plattdeutschen Dichters und Schriftstellers Fritz Reuter.

 

Durch die historischen Gegebenheiten unserer Stadt haben wir die Chance, mit einer lebendigen Fest- und Veranstaltungskultur Identität zu stiften und gleichzeitig das Tourismusprofil Parchims zu erweitern.

 

 

Einführung der „Reuter-Tage“

 

Konkret soll an einem Wochenende im Jahr die wichtige Arbeit der Heimatvereine vorgestellt und durch ein Programm mit verschiedenste Inhalten und Attraktionen ergänzt werden, damit Kinder und Jugendliche ein positives Verhältnis zu ihrer Heimat und ihrer Herkunft entwickeln können.

 

Zu dem setzen wir uns für ein flächendeckendes Angebot von Niederdeutsch-Unterricht ein.

Jeder soll die Möglichkeit haben, Platt zu lernen.

 

„Denn wi wülln, dat ok in hunnert Johrn noch Platt snackt ward.“

 


Wiederbelebung der Maiwiese!

 

Wir setzen uns für eine Wiederbelebung der Maiwiese ein.

Dies soll so erfolgen, dass die Maiwiese ein attraktiver Erholungsort für Familien wird, der beispielsweise mit einem Barfußpark, Spielplatz und weiteren familienspezifischen Attraktivitäten gestaltet wird.

 

 

Unser historischer Altstadtkern muss erhalten bleiben!

 


Im März 2019 hat die Stadtvertretung die Gestaltungssatzung für unseren historischen Altstadtkern ohne Ersatz aufgehoben.

Damit verschwanden 16 Seiten Auflagen, welche die Erhaltung des Stadtbildes prägten.

Eine breite Palette an Bausünden ist nun in der Altstadt durch private Investoren möglich.

 

Wir verurteilen dies zutiefst!

 

Wir fordern, dass die alte Gestaltungssatzung in eine neue Erhaltungssatzung umgewandelt wird, die rechtsverbindliche und altbewährte Regularien beinhaltet, um die historische Eigenart unserer Stadt zu bewahren.

 


Einheitslinde, Einheitsstein und Stadtchronik

gehören zu unserer Identität und nicht auf die Müllhalde!

 

Nach den Entwürfen der Stadt für das Umfeld der St. Georgen Kirche soll das Ensemble aus Stadtchronik, Einheitslinde und Einheitsstein weichen. Wohin? Das weiß man nicht. Wir möchten eine neue Stadtchronik aufstellen und den Einheitsstein vor dem Rathaus erhalten. Des Weiteren muss eine Alternative dafür gefunden werden, wie wir die Einheitslinde erhalten können.

 


Für eine würdige Denkmalpflege!

 

Wir fordern ein Konzept zur Wiederbelebung und Instandsetzung des Kriegerdenkmals am Wockersee.

Die Kriegsgräberstätte an der Sandrennbahn muss zwingend wieder mit seiner natürlichen Umrandung

von Bäumen hergerichtet werden.

 


Gedenken und Erinnern – Gegen die Einseitigkeit!

 

Die Gedenk- und Erinnerungskultur Parchims ist einseitig, blendet einen Großteil der geschichtlichen Ereignisse der Stadt aus und trägt nicht dazu bei, eine positive Identität zu stiften. Wir wollen eine Erinnerungskultur, die sich nicht ausschließlich auf die brutalen Auswüchse deutscher Geschichte bezieht.

 

Parchim weist eine Geschichtserzählung auf, die Bürgersinn, Pflichterfüllung, Gemeinschaftsgeist, aber auch Widerstand und Tapferkeit umfasst.

 

Der Volkstrauertag darf nicht weiter durch Bürgermeister Flörke für heutige politische Zwecke instrumentalisiert werden. Dieser Tag gilt dem Gedenken an die Opfer der Kriege und gefallenen Soldaten unseres Vaterlandes, die leben wollten und sterben mussten.

 


Gesellschaftliches Engagement im Sinne des Gemeinwohls!

 

Ohne Bürgersinn gibt es keine Demokratie. Unsere freiheitliche, demokratische Gesellschaft lebt vom ehrenamtlichen Engagement der Bürger. Ob Vereine, Feuerwehren, soziale Einrichtungen oder Kommunalpolitik, die ehrenamtliche Arbeit vor Ort bildet das Fundament unseres Gemeinwesens in Parchim.

 

Ehrenamtler erbringen daher eine hoch anzurechnende Leistung, die das gesellschaftliche Miteinander stärkt.

Wir möchten die Bürger darin bestärken, durch persönlichen Einsatz zu einem lebenswerten Parchim beizutragen.

 


Eine Islamisierung unserer Gesellschaft lehnen wir strikt ab!

 

Der Bau von Moscheen, Umbenennungen von traditionellen Festen und die Änderung von Speiseplänen in Schulen sowie Kindergärten sind Zeichen der Islamisierung.

 

Dem setzen wir auch durch dieses Stadtprogramm eine starke deutsche Leitkultur entgegen!

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